Arbeitsschutz

ARBEITSCHUTZ-TÄTIGKEIT

Das Arbeitsschutzgesetz Paragraf 54 und 57 schreibt vor, im Einklang mit der Arbeitnehmerzahl und Gefährlichkeitsklasse, die in der Umsetzungsregelung der Minister definiert ist, dass die Wirtschaftsorganisation eine Person mit Arbeitsschutz Fachkenntnissen im Unternehmen beschäftigen muss. Die Erledigung einiger bestimmter Aufgaben bewertet das Arbeitschutzgesetz als Tätigkeit der Arbeitssicherheit. Das heisst, die gegebene Aufgabe darf nur durch einen Fachmann mit Arbeitschutzqualifikation für das Unternehmen erledigt werden.

ALLGEMEINE ARBEITSSCHUTZAUFGABEN

Anfertigung von Arbeitschutzregelungen bzw. Rettungsplan, deren Aktualisierung, regelmäßige Überprüfung und Anfertigung der Modifikationen, die wegen der Änderung von Rechtsvorschriften nötig sind;

Erstellung einer Gesamterfassung gesundheitschädlicher Risiken, Erledigung von Risikoauswertung;
Bildung, Durchführung, Kontrolle und Registrierung von beschäftigungs-gesundheitlichen Tests/Überprüfungen/Untersuchungen;
Durchführung von vorbeugendem und regelmäßigem theoretischem Arbeitsschutzunterricht gemäß der Arbeitsschutzregelung, Kontrolle der Erledigung von praktischen Arbeitschutzaufgaben - die der Leiter des Arbeitsplatzes halten muss;
Schriftliche Regelung von Zuteilung der persönlichen Schutzausrüstungen;
Inbetriebnahme, Erledigung von präventivem –und im Falle einer direkten Gefahr -außerplanmäßigem Arbeitschutz. Überprüfung vor der Neustart (das ist eine Arbeitschutztätigkeit,deswegen darf sie nur von einem Fachmann der Arbeitssicherheit erledigt werden);
Periodische Kontrolle von Unternehmen und Arbeitnehmer (in Form von Inspektion oder täglicher Kontrolle), dass heißt:

  • Kontrolle der Benutzung der Persönlichen Schutzausrüstungen
  • Kontrolle der Arbeitsplatzsauberkeit , Arbeitsplatz-Ordnung, des inneren Verkehrs, und der Zustände der Verkehrswege
  • Kontrolle der Lagerung und Benutzung von gefährlichen Materialien
  • Kontrolle von Arbeitsplatzlärm, Beleuchtung und der Position der Klimaanlage
  • Kontrolle der Sicherheitsanlagen/Sicherheitstechnik
  • Organisierung und Durführung von Arbeitschutz-, und Maschineninspizierung – zusammen – jährlich 2 mal
  • Strom- und sicherheittechnische Überprüfungen ( Berührungsschutz), Vorschläge für die Reparaturarbeiten gemäß Protokoll, Kontrolle der Durchführung der Reparaturarbeiten
  • Aufklärung und Registrierung von Arbeitsunfällen
  • Für die Arbeitnehmer, die einen Unfall erlitten haben , Einleitung einer Erstellung eines Schadenersatzdokumentes
  • Durchführung einer ausserordentlichen Kontrolle im Falle eines schweren Unfalles, Schaden und Gefährdung, wenn sie bei der vollen Einhaltung von Vorschriften und Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung und Arbeitsmitteln passiert sind
  • Aufklärung von Arbeits-, und Betriebsunfällen, Anfertigung eines Protokolls, Anmeldung, Führung der Dokumentation der Arbeistunfallregistrierung
  • Initiative der Überprüfung von Technologien, Maschinen und Anlagen, die periodisch kontrolliert werden müssen, Führung von Regiestrierungsdokumentation, Kontrolle der Erfüllung der Vorschriften
  • Überprüfung von Vorhandensein von Technologischen-, Betriebs- und Instandshaltunganweisungen bzw. deren Anfertigung
  • Meldung und Überprüfung von Berufskrankheiten und Expositonsfällen
  • Vierteljährliche – zusammenfassende –Inspektionen in Arbeitsschutz , Feuerschutz und Umweltschutz
  • Durchführung von unverzichtbaren Fachtätigkeiten, verbunden mit Investierungs-, Erneuerungs-Veränderungs- und Modernisierungsarbeiten
  • Authorisierung der Niederlassung von Unternehmen sowie deren Inbetriebnahme und Funktion bzw. Abwicklung im Hinblick auf Arbeitsschutz, Feuerschutz und Umweltschutz

RISIKOAUSWERTUNG

Eines der wichtigsten Elemente des Beitrittes in die Europäische Union ist die Gewährleistung von angemessenem Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit .

Im Rahmen der rechtlichen Gleichstellung schreibt erstmals in unserem Land das Arbeitsschutzgesetz XCIII vor, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, die Gesundheit und verschiedene sicherheitsgefährdende Risiken des Arbeitnehmers qualitativ und gegebenenfalls auch quantitativ zu bewerten. (Frist 31. Dezember 2002)
Nach der Bewertung muss die Reihenfolge solcher Maßnahmen festgelegt werden, mit denen die körperliche Sicherheit, die unbedenkliche und sichere Arbeitserledigung und deren technologische Umstände und Bedingungen gewährleistet sind.
Die Resultate der Risikoauswertung baut der Arbeitgeber in alle Management-Ebenen in die Tätigkeiten ein. Das Gesetz bestimmt - außer der allgemeinen Abfassung der Anforderungen - , dass die Umsetzung nur unter Einbeziehung von Personen passieren soll, die über die nötige Qualifikation verfügen.

EINZELHEITEN DER AUFGABEN

Risikoumfrage des Arbeitsplatzes zur Risikioauswertung;
Die Ergründung und Zusammenfassung der Risikofaktoren im Arbeitsplatz;
Die Ergründung und Zusammenfassung der persönlichen Risikofaktoren der Arbeitnehmer;
Die Ergründung und Zusammenfassung der Risikofaktoren von Arbeitsmitteln, Maschinen und Anlagen;
Die Überprüfung der verwendeten Schutzmaßnahmen, die Anfertigung der schriftlichen Bewertung, die Ausarbeitung des nötigen Aktionsplanes;

Die Ergründung und Zusammenfassung der Risikofaktoren bei Bildschirmtätigkeiten
Die Ergründung und Zusammenfassung der landwirtschaftlichen Risikofaktoren;
Anfertigung von Risikoprotokoll und Bericht über Maschinen;
Holzindustrie, Metalbearbeitungsmaschinen, Schleifmaschinen, Schweißmaschinen,
elektronische Handwerkzeuge;

Landwirtschaftliche Kraftmotoren, Transportarbeit, Förderbände; rollende Gerüste;

Anfertigung von Risikoprotokoll und Bericht über Ausrüstunge;
Anfertigung von Risikoschätzung von gefährlichen chemischen und biologischen Materialien, Ergründung und Zusammenfassung von Risikofaktoren pro Mittelgruppen; 

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